So bekämpfen Sie Giardien dauerhaft!






         Beenden Sie jetzt die Giardienplage!

06/05/2010

Mit was haben wir es eigentlich zu tun?

Diese kleinen Biester sind einzellige Parasiten, die sich bevorzugt in dem Dünndarm des Wirtstieres (auch beim Menschen!) festsetzen. Besonders sind hier die Jungtiere oder geschwächten Tiere anfällig, die unter starkem und lang anhaltendem Durchfall leiden.

Bei einem starken Immunsystem können die Giardien völlig unbemerkt in dem Dünndarm rumfleuchen, der Körper schafft es selber die Vermehrung einzudämmen. Das heißt allerdings auch, dass eine Katze, die völlig gesund scheint, der Träger der Giardien sein kann und somit andere Katzen anstecken kann. Auch kann bei dieser Katze später durch besondere Einflüsse, wie Stress (Umzug, Zweitkatze kommt ins Haus, Nahrungsumstellung) oder einer Infektion eines Magen-Darm-Virus, die Erkrankung ausbrechen.

Giardien übertragen sich hauptsächlich über den infizierten Kot, aber auch durch Speichel (Fress- und Trinknäpfe) oder wenn sich Katzen zum Beispiel am Hintern beschnuppern und sich dabei berühren. Da sich Katzen nun mal mit ihrem Speichel waschen, ist auch das komplette Fell betroffen.

Wie bereits erwähnt, können lang anhaltende Durchfälle auf Giardien hindeuten. Dieser ist meist so dünnflüssig, dass die Katze diesen nicht mehr halten kann und ihn in der ganzen Wohnung verteilt. Zudem ist der Durchfall auffällig übel riechend und meist ungewöhnlich verfärbt, er kann auch mit Blut durchzogen sein.

Man liest viel, dass die Katzen sich ansonsten völlig normal verhalten, auch normal essen und trinken. Nach Tagen merkt man nur, dass die Katzen immer mehr abmagern und austrocknen. Ohne Behandlung sind Giardien tödlich, besonders für Jungtiere.

Ich muss aus meiner Erfahrung sagen, dass meine Katzenbabys wesentlich mehr Symptome hatten, als ich gelesen hatte. Man konnte deutlich sehen, wie das Fell immer fettiger wurde, als ob sie sich monatelang nicht gewaschen hatten. Der Appetit war eher gehemmt bis komplett verschwunden. Manchmal hatten sie Fressattacken.

Sie schliefen auch für Katzenbabys zuviel, waren aber in der aktiven Zeit sehr verspielt. Nach Tagen magerten sie immer mehr ab und hatten auch sehr trockene Haut. Bei dieser Erkrankung muss man sehr gut aufpassen, dass besonders Jungtiere nicht austrocknen!

100% kann man Giardien nur in einem Labor nachweisen. Hier schickt man eine Kotprobe, über 3-4 Tage gesammelt in ein Labor (oder gibt es dem Tierarzt, der schickt es hin). Manche Tierärzte haben auch direkt in ihrer Praxis spezielle Giardientests, sodass eine Laboruntersuchung hinfällig ist. Normalerweise kommt das Ergebnis beim Tierarzt am gleichen Tag und man weiß Bescheid. Wenn man es ins Labor schickt dauert das schon ca. eine Woche. Grundsätzlich ist es beim Tierarzt billiger.

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